„Theater des JA“ – in Zeiten der Pandemie

Das „Teatro del Sí“ von Marina Pallares, Schauspielerin aus Barcelona, ist eine Art und Weise, Trauma zu verarbeiten. Es beschreibt die Methode, JA zu dem zu sagen, was Menschen fühlen und es durch Theater auszudrücken. Dazu hat sie jetzt online mit einer kleinen Gruppe aus der ganzen Welt eine intuitive Aufführung zu Gefühlen in der Pandemie gemacht. Das war mega und ist auch für Menschen etwas, die kein Spanisch sprechen, da es zwischendurch Körper-Universalsprache ist. ❤ Zu sehen in einem kleinen Kreis: Hier.

Marina Pallares und das Teatro del Sí im Allgemeinen: Hier.

Jaaaa! Kurt-Magnus-Preis 2021 <3

Mir scheint heute die Sonne aus dem Hintern, äh, Gesicht, weil: Ich habe grade den Kurt-Magnus-Preis bekommen. 💛 Yes! Wofür? Für meine Geschichten im Hörfunk

Das sagt der hr-Pressetext dazu: klick.

Das sagen der SR und ich dazu: klick.

Danke an die herzlich warmen Menschen im Saarland, die mir mutig ihre Geschichten ins Mikro geplappert haben! Danke für die Zeit im SR3-Bulli und meine Redaktion, die mich oft mit einem „Häh, was macht sie denn jetzt?“ haben machen lassen, und dadurch sind mit die schönsten, ehrlichsten, schrägsten und authentischsten Momente entstanden. Und Danke an die Jury, bei der dieser Funke offensichtlich übergesprungen ist.

Ich freue mich sehr und sage: bis zur nächsten Geschichte! 💙

Russland und die Medien – „Es ist kompliziert?“

Gerade gehen Menschen in Russland für den russischen Oppositionsführer Alexei Nawalny auf die Straße. Er gilt nicht nur als politisch stärkster Kandidat gegen Putin, sondern hat sich auch ein eigenes Medienimperium über Social Media aufgebaut. Was für eine Rolle spielt dieser Mann im russischen Mediensystem? Wie stark sind private und regierungsalternative Medien dort? Und wie frei fühlen sich Journalist:innen in ihrer Arbeit? Kollege Thomas Bimesdörfer und ich sprechen darüber mit einer Frau, die Russland liebt und gleichzeitig einen scharfen Blick für die aktuelle Situation hat: ARD-Moskau-Korrespondentin Christina Nagel. Ein spannendes Viertelstündchen. Zu finden hier!

Die Känguru-Chroniken: In der Zeichner-Katakombe

Bernd Kissel zeichnet seit Dezember die Online-Strips der Känguru-Chroniken. Und er wohnt im Saarland! In seiner Zeichner-Katakombe überlegt er sich jeden Tag mit viel Liebe neue Zeichnungen für die Strips. Das Känguru ist für ihn schon wie ein geliebtes, unangenehmes Familienmitglied, das im Kopf lebt. Wir sind mit dem GuMo-Mobil, unserm Guten-Morgen-Bulli, hingedüst: klick.

Header von (c) SR3.de

Seit dem Tod des Afroamerikaners Georg Floyd ist in der Rassismusdebatte vieles aufgebrochen. Auch im Saarland gab es im Sommer einige Kundgebungen und Demonstrationen unter dem Motto „Black Lives Matter“ – Schwarzes Leben zählt“, mit zum Teil hochemotionalen Diskussionen. Aber warum ist es eigentlich so herausfordernd, darüber zu sprechen? Und wie erfahren Menschen im Saarland und in der Großregion Rassismus?

Esther aus Saarbrücken, Künstlerin und in Weiterbildung, und ihre Mutter Sabine, die in den 70ern als schwarzes Adoptivkind ins Saarland gekommen ist, Suzanne aus New York, die libanesische Wurzeln hat und als Musicaldarstellerin nach einer Aufführung im Saarland geblieben ist, und Cyprien, der vor Jahrzehnten aus Kamerun kam, um in der Großregion zu studieren und als Ingenieur zu arbeiten, erzählen von ihren Erfahrungen in der Großregion.

Am Sonntag, 08. November, ab 12.30 Uhr in „Land und Leute“ auf SR 3 Saarlandwelle, und danach auch auf youtube. Zu hören: Hier.

Bundesfestival Junger Film startet!

Vier Tage lang gibt’s 50 Kurzfilme auf der Seite des Jungen Films, Talks mit den Filmemachern aus Deutschland und aller Welt, und eine Übertragung spätabends und nachts im SR Fernsehen (es lebe die Sparte!).

Die Filme sind appetithäppchenmäßig eingeteilt in Filmblöcke. „Zwischen uns“, „Ich und die Welt“ oder „Achtung, Menschen!“ Wer kann da noch widerstehen? Niemand, richtig.

Wir freuen uns auf euch und Sie: Hier.

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Die Moderatorencrew und der künstlerische Leiter des Festivals: Carl Rolshoven, Oliver Hottong, Moi und Jörn Michaely (v.l.) 

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Studio in einer Industriehalle in St. Ingbert am Beckerturm